Fragen und Antworten

 

 

FAQs für Schwarminvestoren

 

Was kostet die Nutzung von myValley?

Anmeldung und Nutzung von myValley sind kostenlos.

 

Wieviel verlangt myValley dafür, dass ich mich an einem Startup beteiligen kann?

Für ihre Beteiligung wird grundsätzlich keine Gebühr für den Schwarminvestor fällig. myValley profitiert nur dann, wenn der Schwarminvestor tatsächlich Gewinne erzielt. In diesem Fall erhält die Primeus GmbH als Betreiber von myValley eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 10 Prozent der an die Schwarminvestoren ausgeschütteten Beträge. Das hat den Effekt, dass wir gemeinsame Interessen an einer erfolgreichen Investition haben und immer unser Bestes geben werden, um Deine Interessen zu vertreten.

  

Können nur Privatpersonen oder auch Unternehmen investieren?

Momentan können nur Privatpersonen an einer Schwarmfinanzierung teilnehmen. Mit dem nächsten Release wird es aber im Bestellprozess bei hinterlegten Firmendaten eine Möglichkeit geben, festzulegen, ob man sich als Privatperson oder als Unternehmen an der Investition beteiligen will.

 

Wie ist die Beteiligung vertraglich geregelt?

Die Beteiligung erfolgt in Form eines partiarischen Nachrangdarlehens. Das heißt nichts anderes als dass der Schwarminvestor dem Startup den Investitionsbetrag als Darlehen für die Dauer der Beteiligung überlässt. Im Gegenzug erhält der Schwarminvestor vom Startup eine Beteiligung an ihren Gewinnen. Wird das Startup verkauft (Exit), wird der Schwarminvestor entsprechend seiner Anteile am Erlös beteiligt. Endet die Beteiligung nach dem vereinbarten Zeitraum ohne einen Verkauf des Startups, erfolgt eine Ausschüttung auf Basis der Unternehmensbewertung und der Beteiligung des Schwarminvestors. Da Startups für ihr weiteres Wachstum auch oft noch zusätzliches Kapital benötigen, sind die Verträge hierfür optimiert, um das Wachstum des Startups nicht zu gefährden. Dies hat letztendlich für beide Seiten einen Vorteil, denn nur Unternehmen, die auch wachsen, schaffen eine höhere Rendite. Aus diesem Grund ist ein zusätzlicher Bestandteil des Vertragswerks eine Pooling und Carry-Vereinbarung, mit der die Beteiligungen der Schwarminvestoren gebündelt werden, damit das Startup und Venture Capital-Gesellschaften in der Anschlussfinanzierung einen zentralen Ansprechpartner haben.

  

Welche Pflichten habe ich als Schwarminvestor?

Aus der Beteiligung entstehen keine Pflichten für den Schwarminvestor. Eine Nachschusspflicht ist ebenfalls vertraglich ausgeschlossen.

  

Welche Rechte habe ich als Schwarminvestor?

Als Schwarminvestor muss mir ein Startup, an dem ich beteiligt bin, jedes Jahr eine Übersicht über alle Gewinne, Exiterlöse und sonstigen Erträge aus der Beteiligung zur Verfügung stellen. Zusätzlich erhältst Du auch Einsicht in die Jahresabschlüsse des Startups, sobald sie veröffentlicht werden. Das Startup ist darüber hinaus dazu verpflichtet, Dich quartalsweise über sogenannten Investoren-Updates über ihren Geschäftsverlauf zu unterrichten.

 

Was passiert, wenn ein Schwarmfinanzierung nicht zustande kommt?

Wird die festgelegte Mindestsumme nicht in der vereinbarten Zeit durch den Schwarm zusammenkommen, so kommt das Investment nicht zustande und die Schwarminvestoren erhalten umgehend den investierten Betrag zurückerstattet.

 

 

Was passiert, wenn das Startup, in das ich investiert habe, Insolvenz anmelden muss. Hafte ich dann?

Diese Frage kann man mit einem ganz klaren Nein beantworten. Das Risiko beschränkt sich darauf, dass der Schwarminvestor in einem solchen Fall wahrscheinlich seine Investition verliert. Eine Nachschusspflicht ist aber vertraglich ausgeschlossen und damit muss ein Schwarminvestor definitiv kein weiteres Geld für Verbindlichkeiten in die Hand nehmen.

 

 

Wie können wir weiterhelfen? Sende uns über das Formular eine Nachricht und wir melden uns so schnell wie möglich bei Dir:

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Warnhinweis:

Schwarmfinanzierungen bieten große Chancen, sind jedoch mit erheblichen Risiken verbunden. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Im ungünstigsten Fall besteht das Risiko, dass die gesamte Investition verloren ist, weil z.B. das Startup Insolvenz anmelden muss. Eine Nachschusspflicht ist jedoch ausgeschlossen. Bei der Investitionsform Crowdinvesting handelt es sich um ein partiarisches Nachrangdarlehen. Diese sind aus juristischer Sicht unternehmerische Beteiligungen mit eigenkapitalähnlichen Eigenschaften. Muss das Startup also Insolvenz anmelden, wird der Schwarminvestor wie alle übrigen Gesellschafter des Startups erst nach den Fremdgläubigern aus der Insolvenzmasse bedient. Schwarmfinanzierungen sind daher nicht als Altersvorsorge geeignet. Es ist daher zu empfehlen, dass man nicht seinen gesamten Investitionsbetrag auf ein Startup setzt, sondern auf mehrere Startups aus unterschiedlichen Branchen mit unterschiedlichen Risikoklassen verteilt. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die erfolgreichen Investments die weniger erfolgreichen ausgleichen. Die Entscheidung für ein Investment trifft der Schwarminvestor unabhängig und eigenverantwortlich. Die Informationen über die Startups auf myValley werden ausschließlich von den Startups selbst zur Verfügung gestellt. Die von den Startups zur Verfügung gestellten Prognosen sind keine Garantie für die zukünftige Entwicklung des Startups. Diese Form des Investments ist daher nur für Investoren geeignet, die auch das Risiko eines Totalausfalls des investierten Kapitals verkraften können. Anbieter und Emittent der Vermögensanlagen sind die jeweiligen Startups. Die Primeus GmbH, Anbieter der Plattform myValley, ist weder Anbieter noch Emittent der Vermögensanlage, sondern stellt ausschließlich die Internet-Dienstleistungsplattform bereit.

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